BARF FAQ

Was bedeutet BARFEN?

BARFEN geht in seiner Begrifflichkeit zurück auf die Abkürzung BARF aus dem angelsächsischen Sprachbereich - ursprünglich eine Wortschöpfung der Kanadierin Debbie Tripp. BARF oder Barf stand dabei zunächst für "Born-Again Raw-Feeders - Wiedergeborene Rohfütterer", über "Bones and Raw Foods - Knochen und Rohfutter" bis hin zu dem heute geltenden Standard des "Biologically appropriate raw food", dem der "biologisch artgerechten Rohfütterung". Im Mittelpunkt des BARFENS steht also eine Fütterungsweise vor allem für Hunde, die auf rohe Fütterungsbestandteile setzt. Verfüttert werden beim BARFEN hauptsächlich rohes Fleisch, Innereien, Knochen sowie Fisch, ergänzt mit Obst, Gemüse, unter Umständen ein wenig Frischgetreidebrei sowie wertvollen pflanzlichen Ölen. Diese Art der Fütterung führt damit weg von Fertigfutterprodukten mit teilweise minderwertigen Bestandteilen hin zu einer sehr natürlichen Ernährungsform, die einer Ernährung von Wölfen in freier Wildbahn nachempfunden ist. Sie löst sich vor allem von der Getreidelastigkeit vieler anderer Futter und von der künstlichen Anmutung der Trockenfutter. BARFEN bietet Hunden sowohl geschmacklich, der Textur nach und im Hinblick auf die wertvollen Inhaltsstoffe rohen Futters ein ausgesprochen natürliches Futtererlebnis. Das sieht man den Hunden an. 

BARFEN kann mengenmäßig dem Alter, dem Stoffwechsel, dem Gesundheitszustand und der Aktivität des einzelnen Hundes angepasst werden. Rohgefütterte Hunde werden so nicht übergewichtig. 

BARFEN bietet viele Vorteile. Vor allem

- haben rohgefütterte Hunde weniger Zahnstein.
- wachsen sie problemloser.
- haben sie eine gute Figur und glänzendes Fell.
- ist ihr Immunsystem stark.
- scheiden sie bis zu 70 % weniger Kot aus.
- stimmt ihr Flüssigkeitshaushalt. 
- sind Futterallergien bei rohgefütterten Hunden viel 
seltener als bei Fertigfutter festzustellen. 
- schmeckt Rohfütterung den meisten Hunden. 
- haben rohgefütterte Hunde einen weniger 
strengen Eigengeruch als andere Hunde. 

Hundehalter erlernen die Grundsätze des BARFENS in kurzer Zeit und können in der Gefriertruhe stets frische BARF-Produkte bevorraten. 
Wer barft, füttert dem Hund alles zu, was dieser im Rahmen einer möglichst naturbelassenen Fütterung braucht.